Wie attraktiv ist das Gastgewerbe in diesem Land? Auch diese Frage wurde durch die Befragung von 400 Gastronomen und 1600 interessierten “Laien” beantwortet. Die Antwort war allerdings etwas überraschend, denn es stellte sich heraus, dass mehr als 10 Prozent der Befragten, die in einem ganz anderen Beruf tätig sind, in Zukunft gerne ein eigenes Lokal eröffnen würden", so die piqniq.hu.
Die von Mastercard und Piqniq durchgeführte “Gastronomieumfrage des Jahres - 2021” ergab, dass Zwei Drittel derjenigen, die einen gastronomischen Betrieb planen, sind städtische Frauen zwischen 26 und 35 Jahren mit Hochschulabschluss.

Wie “Laien” Gastfreundschaft sehen
Die an der Forschung beteiligten “Laien” sind ausdrücklich bestrebt, ihr gastronomisches Wissen ständig zu verbessern. Sie sollten die neuesten Trends und Technologien kennen - unabhängig davon, ob sie vorhaben, ein Geschäft zu eröffnen oder nicht. Sie interessieren sich vor allem für Rezepte und das Servieren. Mehr als ein Drittel von ihnen konsumiert diese Art von Inhalten täglich und 41 % wöchentlich, hauptsächlich auf Social-Media-Kanälen. Die Befragten gaben jedoch auch an, dass sie gerne an gastronomischen Veranstaltungen teilnehmen, wobei zwei Drittel mindestens einmal im Jahr daran teilnehmen.

„Viele machen den Fehler zu glauben, dass ein guter Geschmack ausreicht, um ein Lokal zu eröffnen, und denken nicht an die Kosten, die mit der Eröffnung und dem Betrieb verbunden sind, oder daran, wie sich ihr Lebensstil ändern wird”, so Alexandra Rétfalvi-Kurucz, Mitbegründerin von Piqniq Budapest, gegenüber Piqniq.hu.
Das Gastgewerbe ist eine harte Nuss, sagen diejenigen, die in diesem Bereich arbeiten
Die Arbeit im Gastgewerbe fühlt sich alles andere als einfach an. Die 400 befragten Personen sind der Meinung, dass die Arbeit im Gastgewerbe sehr anstrengend ist. Sie arbeiten in der Regel mehr als 9 Stunden pro Tag, aber selbst bei dieser Arbeitsbelastung halten sie es für sehr wichtig, ihre Fähigkeiten ständig zu verbessern. Ein Drittel der Köche und Köchinnen, von denen 21 % mehr als 12 Stunden pro Tag arbeiten, verbringen regelmäßig Zeit damit, sich weiterzubilden. Bei den Inhabern sind es 24 Prozent. Obwohl 58 Prozent der Gastronomen das Lesen und 95 Prozent das Internet als ihre Hauptinformationsquelle angeben, ist der Anteil derjenigen, die sich lieber von persönlichen Erfahrungen inspirieren lassen, sei es durch gegenseitiges Lernen oder durch Workshops, immer noch hoch. Und es gibt eine ganz besondere Art der Selbstverbesserung unter denjenigen, die in der Küche arbeiten.
36 % der Befragten sind Eigentümer, 24 % sind Köche und 16 % sind Restaurantangestellte. Im Durchschnitt sind die Befragten seit 8 Jahren in der Branche tätig, wobei etwa 40 % der Befragten seit mehr als 10 Jahren in der Branche tätig sind.
Quelle: piqniq.hu.









