Die Fermentierung und fermentierte Lebensmittel, die nicht nur köstlich und schmackhaft sind, sondern auch als Medizin für die Darmflora angepriesen werden, stehen wieder im Mittelpunkt. Sie können ganz einfach von jedem, überall und aus allem zubereitet werden. Wir zeigen Ihnen wie!

Die Fermentierung ist eine sehr alte Methode zur Konservierung von Gemüse. Viele Menschen verbinden sie mit Sauerkraut, aber sie ist ein wenig anders. Es wird ohne Konservierungsstoffe oder unnötige Zusätze hergestellt, was zu einem unvergleichlichen Geschmack führt. Es wird nicht nur wegen seines Genusswertes hergestellt, sondern auch, um die Vitamine aufzufüllen, die dem Körper bei regelmäßigem Verzehr fehlen.

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Günstig, einfach und umweltfreundlich

Man kann fast alles fermentieren, man muss nur den Zeitpunkt und die Art der Fermentierung sowie das Rezept für jedes Gemüse auswählen. Ein beliebtes Rezept ist das in unserem vorherigen Artikel beschriebene Kimchi, das auf Grünkohl basiert und ein Grundnahrungsmittel der asiatischen Küche ist. Sie können auch Karotten, Rote Beete, Zwiebeln oder sogar Gurken und Zucchini fermentieren, aber bei weicheren Zutaten sollten Sie Trauben- oder Kirschblätter hinzufügen, um sie fest zu halten. Die Fermentierung kann mit allen Gemüseresten durchgeführt werden, da das Endergebnis immer knackig, salzig und leicht würzig sein wird, mit dem berühmten fünften Geschmack, umami. Von umami fragen sich alle, was es ist, wie es entstanden ist und wie es aussieht, denn es ist göttlich. Fermentiertes Gemüse kann in Suppen, als Beilage, mit Nudeln oder einfach auf Toast serviert werden. Es ist sehr preiswert in der Herstellung, so dass es sich lohnt, eine Menge davon für die Wintermonate aufzubewahren.

Gegorenes, gesäuertes Brot. www.pixabay.com

Natürliches Probiotikum

Die Fermentation ist eine Art “Vorverdauung”, die es dem Körper erleichtert, seine Arbeit zu verrichten. Unser Magen- und Darmtrakt braucht viel weniger Energie, um fermentierte Lebensmittel zu verarbeiten. Das ist weniger anstrengend für sie und verursacht keine Blähungen, Magenschmerzen oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

Die Gärung von Gemüse und Obst erfolgt durch Lactobacillus-Bakterien, die auch in der Luft vorkommen. Wegen des Namens der Bakterien wird der Prozess auch Milchsäuregärung genannt, aber die haben nichts mit Laktose und Milch zu tun. Auch Menschen mit einer Milchunverträglichkeit können gerne fermentierte Lebensmittel essen! Es gibt viele Fermentationsverfahren, die jedoch je nach Lebensmittel variieren. So werden zum Beispiel Sojasauce, Bier, Wein, Kefir, Essig und Sauerteig auf diese Weise hergestellt.

Wussten Sie das? Getreide kann fermentiert werden, z. B. Reis, Hirse, Buchweizen, der oft als Käsegrundlage für Veganer verwendet wird, indem man ihn einfach mit Käsekulturen impft.

Gerüchte, Legenden und Missverständnisse

Menschen, die mit dem Fermentationsprozess nicht vertraut sind, fragen oft: Ist Fermentation das Gleiche wie Rösten? Die Antwort ist immer nein. Es gibt einen großen Unterschied zwischen den beiden: Während fermentierte Lebensmittel nicht nur essbar, sondern auch gesund sind, sind verdorbene Lebensmittel geradezu schädlich. Es gibt gute und schlechte Bakterien, und gute Bakterien entstehen nur während der Gärung. Ganz zu schweigen davon, dass das eine lecker, das andere ungenießbar ist. Deshalb hat die Fermentation ihre eigene Methode, wie man das perfekte fermentierte Gemüse ins Glas bekommt.

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Die Grundlagen der Fermentation

Wir müssen eine Salzlake vorbereiten, die wir in ein großes Glas über das geschnittene Gemüse gießen. Die Salzlake sollte das Gemüse bedecken, aber man sollte immer ein wenig Platz unter dem Dach lassen. Dann abdecken und 2-3 Tage lang lagern und probieren. Manche Leute schwören darauf, dass es nach 4-5 Tagen am besten schmeckt, andere lassen es bis zu 40 Tage lang gären. Es hängt viel von der Temperatur, dem Gemüse und den Gewürzen ab, die zum Würzen verwendet werden. An einem kühlen Ort ist er monatelang haltbar.#

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