A Matusz-vad Zrt. Gastro-Genie GmbH ist seit mehr als 7 Jahren im Dienste des österreichischen Gastgewerbes tätig. Wir verfügen über einen großen Erfahrungsschatz in Bezug auf den Rohstoffbedarf von Restaurants. In Österreich beliefern wir immer noch mehr als 500 Restaurants pro Tag. Bei der Bewältigung der Virus-Situation folgt nicht nur die Regierung dem österreichischen Beispiel, sondern auch wir im Gaststättengewerbe können viel von ihnen lernen. Glücklicherweise sind wir noch nicht von der großen Strenge betroffen, die in Österreich bereits eingeführt wurde, aber wenn man sich die Zahlen ansieht, sind wir nicht allzu weit davon entfernt.
Unsere Nachbarn in Wien haben sich nach der vor Tagen angekündigten Schließung für einen viel billigeren Schaufensterverkauf zu Mittag entschieden, zusätzlich zur Lieferung an die Haustür. Das Restaurant ist ohnehin besetzt, man muss nur einen berührungslosen Lieferpunkt einrichten und schon kann man servieren. Vor allem zur Mittagszeit suchen sich die Menschen ein Restaurant, das sie schnell erreichen können, um ein schnelles Mittagessen einzunehmen. Der Zeitfaktor, auf den man sich konzentrieren sollte, ist also Qualität und Preis zur Mittagszeit. Viele nutzen die Möglichkeit, ihre Menüs vorzupacken und in kürzester Zeit an den Kunden zu liefern.

Facebook ist eine sehr gute Plattform, um diese Informationen an Ihre Gäste zu übermitteln, und für ein paar tausend Forint können Sie eine ganze effektive Kampagne erstellen, um Ihre Kunden anzuziehen.

Leider ist die Lieferung für den Abendverkehr unerlässlich. Die Lieferfirmen verlangen eine Provision von 22-25% auf den Bruttopreis, was zwar ein ziemlicher Rabatt ist, aber in der Tat eine große Hilfe, wenn man ums Überleben kämpft. Leider mangelt es dem ungarischen Gaststättengewerbe völlig an diesem Zusammenhalt. Wenn die benachbarten Restaurants die Lieferungen gemeinsam organisieren würden, könnten die Bestellungen viel optimaler und kostengünstiger ausgeführt werden. Wenn ein Kunde einmal eine Bestellung aufgegeben hat, kann niemand mehr etwas daran ändern, ganz gleich, wer sie ausliefert. Durch die Bündelung der Kräfte könnten benachbarte Restaurants enorme Gewinne erzielen.

Die inzwischen weithin verfügbaren Schnelltests und die für Anfang des Jahres angekündigte Impfung geben den Gastronomen Hoffnung, dass sie im Frühjahr wieder ihren normalen Betrieb aufnehmen können.



















