Eine der genialsten Eigenschaften der italienischen Küche ist das Zusammenspiel der Zutaten. Und genau darüber werden wir hier sprechen: eine Schatztruhe an Zutaten - Steinpilze -, die Sie kostenlos bekommen können!
Wirklich gute Lebensmittel können nur aus hervorragenden Zutaten hergestellt werden
Die Italiener können im wahrsten Sinne des Wortes weltberühmte Gerichte mit nur ein oder zwei Zutaten zubereiten - denken Sie nur an Spaghetti aglio e olio mit Knoblauch und Olivenöl oder Pizza marinara ohne Käse, ohne Fleisch und ohne Gemüse, nur Knoblauch, Olivenöl, Tomatensauce und Oregano. A Rezepte, die so einfach erscheinen sind natürlich trügerisch, wie jeder weiß, der gerne mit dem Besten der italienischen Küche experimentiert.

Das Geheimnis liegt (unter anderem) in der extrem hohen Qualität der Rohstoffe, worauf die Italiener sehr stolz sind. Versuchen Sie einmal, „italienisches” Essen aus blassen Tomaten und minderwertigem Mozzarella- oder Parmesan-Imitat herzustellen - Sie werden den Unterschied schon nach einem Bissen spüren.
Aber der italienische Stiefel ist nicht nur in der Landwirtschaft führend, sondern auch bei den Schätzen der Natur. Man denke nur an die Trüffelfelder in Norditalien, wo die Königin aller Trüffel, die teuerste und schmackhafteste alba benannt, Farbe: weiß Trüffel wird ebenfalls erstellt.

Und wo wir gerade von Königen sprechen. Der Steinpilz, auch Fliegenpilz genannt, ist der König der Pilze und macht viele italienische Gerichte unvergesslich. Aber auch in den ungarischen Kiefern-, Eichen- und Kastanienwäldern wächst dieser Pilz gut, und Ungarn exportiert ihn sogar, um den Bedarf des italienischen Marktes zu decken. In dieser Hinsicht entsprechen wir also den italienischen Qualitätsstandards, ebenso wie bei den Wildfleischsorten aus den ungarischen Wäldern.
Steinpilz: der fleischigste Pilz der italienischen Küche
Die Steinpilze gehören zur Ordnung der Zinnkrautpilze und innerhalb dieser zur Familie der Zinnkrautpilze, und das Wort Zinnkraut ist in den volkstümlichen Namen erhalten geblieben. Mehrere Sorten sind in der Gastronomie sehr beliebt, wie die Bronze-, die Sommer-, die Delikatess-, die Rotbraune und die Königszinnie. Schon ihre volkstümlichen Namen zeigen ihre hohe Wertschätzung: Die Synonyme für schmackhafte Zinntrichterlinge sind gute Fliegenpilze, Bärennasenpilze und Waldpilze.

Diese Pilze können riesig werden, mit Hüten von 30-40 oder sogar 45 cm Durchmesser.
Eine Besonderheit des fleischigen Pilzes ist, dass er auch bei Tieren sehr beliebt ist: In den Wäldern findet man oft Rehe oder Schnecken, die Fliegenpilze fressen.
Beim Pflücken ist jedoch Vorsicht geboten, denn zum einen halten sie sich gerne in der Nähe des Fliegenschnäppers auf, zum anderen gibt es viele verschiedene Arten von Zinnkraut, darunter das rötliche und giftige Satanszinnkraut, das Wolfskraut und das Wurzelzinnkraut. Ersparen Sie sich also nicht die Mühe, den Pilz untersuchen zu lassen!
Steinpilze: Risotto, Pizza, Pasta
Eines der Markenzeichen der italienischen Küche ist, dass sie sich nicht unbedingt an Fleisch hält. Deshalb ist der Steinpilz ein toller Spaßvogel. Als Pilz mit einer robusteren Textur und nussigen Aromen ist er ein Grundnahrungsmittel in vielen Gerichten. Krötenrisotto ist ein großer Klassiker der italienischen Küche, ebenfalls ein einfaches Gericht mit wenigen Zutaten, aber mit dem Zusatz des Rundauges Arborio Reis und dem Basissaft.
Die meisten Pizzen aus Porcini werden Pizza bianca genannt, was bedeutet, dass sie nicht mit Tomaten, sondern mit Sahne belegt sind. Selbst in Italien ist das ein echter Gourmet-Belag.

Es ist bekannt, dass es mehr als 600 (!) verschiedene italienische Nudelsorten gibt, die sich nach vielen Kriterien wie Form, Länge, Mehlsorte, mit oder ohne Ei und so weiter unterscheiden. Der Steinpilz passt am besten zu Tagliatelle, Fettucine, Pappardelle - aber auch zu gefüllten Nudeln.
Neue italienische Pasta für neue Zeiten
Was haben sie gemeinsam? Sacchetti, Panzerotti, Girasoli, Tortellini und Ravioli. Natürlich sind das alles italienische Nudeln - und zwar gefüllte Nudeln. Eine der weltweit beliebtesten italienischen gefüllten Teigwaren sind Ravioli: Sie stammen aus der norditalienischen Region Lombardei, haben einen Durchmesser von etwa 4-7 cm, typischerweise einen gezackten Rand und können rechteckig oder rund sein. Sie können mit Fleisch, Meeresfrüchten, Käse und natürlich auch Tofu gefüllt werden.

Heute haben in Italien, selbst im Pasta-Paradies, viele Menschen mit Zöliakie und Glutenunverträglichkeit zu kämpfen. Auch die italienische Lebensmittelindustrie hat sich auf die Entwicklung und Herstellung glutenfreier Produkte verlegt, wobei das Portfolio von Matusz-Vad Folgendes umfasst glutenfreie Ravioli hoch, mit einer Füllung aus 80%-Lack.



















