Inwiefern sind Kinder im Vorschulalter und Flugpassagiere gleich? Oder Studenten in der Mittagspause und Krankenhauspatienten? Oder Mitarbeiter, die in einem Betriebsrestaurant essen, und Teilnehmer eines hochkarätigen Kongresses? Auf den ersten Blick könnte man meinen: nichts. In Wirklichkeit werden sie alle von Caterern verpflegt. Deshalb ist es auch so schwierig, von „dem” Gaststättengewerbe zu sprechen. Es ist zu vielfältig, zu breit gefächert und zu sehr von den Kunden abhängig, als dass man es als eine einzige Einheit analysieren könnte. Dies sind die zu erwartenden Trends in der Gastronomie in diesem Jahr.

So unterschiedlich die Angebote und Zielgruppen der Gastronomen auch sein mögen, keiner ist vor den großen gesellschaftlichen Entwicklungen und Trends gefeit. Beispiellose Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Fachkräftemangel - das sind die Schlagworte für die Gastronomie, die sich auch im Jahr 2024 auf alle Gastronomen, ob groß oder klein, ganz konkret auswirken werden. Doch was bedeutet das genau?  

Pflanzenbasiertes Essen wird einer der wichtigsten Trends in der Gastronomie sein

Beginnen wir mit einem der wichtigsten Trends für das Gastgewerbe in diesem Jahr: die so genannte Planetenfreundlich Ernährung. Mehr als 40 internationale Wissenschaftler werden 2019 darüber diskutieren und dabei einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen, der nicht nur gesund sondern auch den Planeten. 

Mit anderen Worten, es ist eine Ernährung, die ein Gleichgewicht zwischen gesund und umweltfreundlich herstellt. Sie sollte nicht nur die Ernährungsmoral berücksichtigen, sondern auch den immer wichtiger werdenden Gesundheitsaspekt. Das bedeutet weniger Fleisch und weniger Lebensmittel im Allgemeinen Der Verzehr von weniger tierischen Produkten wäre dringlicher. Zusammen mit mehr Gemüse, mehr Hülsenfrüchte - und mehr Vollkornprodukte. Aber es geht nicht nur um Avocados und andere Produkte vom anderen Ende der Welt Superfood-, sondern bedeutet auch die lokale oder regionale Lebensmittel ist. 

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Im Jahr 2024 werden die Speisekarten in der Gastronomie also immer gesünder werden. Es ist auch zu beobachten, dass große internationale Unternehmen wie Google diesen Trend vorantreiben und andere Unternehmen dazu ermutigen, es ihnen gleichzutun. Vielerorts versuchen auch die Regierungen, öffentliche und private Kantinen zu unterstützen, die eine nachhaltigere Lebensmittelversorgung anbieten.  

Die richtige Küchentechnik ist entscheidend

Mit der US-Tierschutzorganisation, der Humane Society of the United States-Das internationale Catering-Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, deutlich nachhaltiger zu werden. 2025 sollen 44 Prozent der an 250 Colleges und Universitäten in den USA servierten Speisen auf pflanzlicher Basis sein. Die CO2-Emissionen sollen bis 2030 im Vergleich zu 2019 um 25 Prozent gesenkt werden. 

Dies geschieht jedoch nicht nur durch die Reduzierung tierischer Produkte, sondern auch durch Abfallreduzierung - und eine energieeffizientere Nutzung der professionellen Küchentechnik. Dies ist ein Trend, der für viele Catering-Dienstleister bereits eine Priorität darstellt. Dies ist nicht nur im Hinblick auf die CO2-Emissionen von Vorteil, sondern auch eine sinnvolle Investition in Zeiten des weit verbreiteten Personalmangels, da multifunktionale Küchengeräte fehlendes Personal „ersetzen” können. Um alle energiesparenden Eigenschaften eines Kochsystems optimal nutzen zu können, braucht es allerdings entsprechend geschultes Personal.  

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WAS ‘NEUE ARBEIT’ FÜR DAS GASTGEWERBE BEDEUTET

Zu den Aufgaben vieler Caterer gehören “Snackifizierung” der Trend des Snacking-Phänomens. Es geht darum, die tägliche Mahlzeit durch mehr, aber kleinere Snacks zu ersetzen, für die man sich nicht unbedingt an den Tisch setzen muss. Dies ist auf die neue Form der Telearbeit zurückzuführen, d. h. die Zeiten, in denen alle Mitarbeiter von 12 bis 13 Uhr in der Kantine zu Mittag aßen, sind vorbei. Dennoch benötigen viele Mitarbeiter einen Imbiss, auch wenn sie erst am späten Vormittag oder sogar erst am Nachmittag im Büro eintreffen. Hier können Caterer wesentlich rentablere Lösungen anbieten - nicht zuletzt, weil die Gewinnspanne bei einem belegten Brötchen meist höher ist als bei einem Tagesmenü. Die Ansätze können vielfältig sein. Von glutenfreien UND vegetarischen Sandwiches in Verkaufsautomaten, die nach dem Menü gekauft werden können, bis hin zu kleinen Take-away-Shops in großen Unternehmenszentralen - das Phänomen der ‘Snackifizierung’ hat sich in diesem Jahr zu einer erweiterten Einnahmequelle für das Mittagessen entwickelt. 

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So herausfordernd das Jahr 2024 für das Gastgewerbe in einer Zeit zahlreicher Krisen auch auf den ersten Blick erscheinen mag, es birgt für viele Gastronomen große Chancen. Es könnte sogar ein Schlüsseljahr für das Gastgewerbe sein, das wichtige Weichen für die Zukunft stellt. 

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