An der feierlichen Eröffnung des im vergangenen Jahr erworbenen und anschließend umfassend renovierten Schlosses nahmen 250 Gäste aus dem ganzen Land teil, die das Gebäude zum ersten Mal in seiner ganzen Pracht sehen konnten. Das mit Spannung erwartete Ereignis des Tages war sicherlich das Duell der Köche, bei dem zwei der Teilnehmer, Péter Suga und Attila Szabó, 13 Gerichte zubereiteten und ein Team von Köchen für die Desserts zuständig war.  

Wie bereits von mehreren Medien berichtet, hat der Eigentümer unseres Unternehmens, Balázs Matusz, im vergangenen Jahr die Schloss Földváry. Die abenteuerliche Geschichte des Gebäudes in den Fünf Schluchten hat ihre Spuren im Zustand des Hauses hinterlassen. Die Familie Matusz hat eine komplette energetische und innenarchitektonische Renovierung vom Keller bis zum ersten Stock durchgeführt, mit besonderem Augenmerk auf den Küchenbereich, der mit modernster Technik ausgestattet wurde. Dies war notwendig, da das Schloss bei einer Hochzeit 160 Personen beherbergen kann. Bei größeren Veranstaltungen können sogar bis zu 300 Personen bewirtet werden.  

Foto: Andrea Reményik

Die Eröffnungsfeier fand am 30. April statt, zu der mehr als 200 prominente Persönlichkeiten aus dem ganzen Land eingeladen waren. Die Veranstaltung wurde mit Reden von Balázs Matusz und Dr. László György, Regierungskommissar, eröffnet, in denen sie den an der Renovierung des Schlosses beteiligten Personen dankten und die Bedeutung des ungarischen Eigentums und der Einheit betonten.  

Klassische und nahöstliche Gerichte

Nach den Reden betraten Attila Szabó, der Eigentümer und Küchenchef von Tioman, und Meisterkoch Péter Suga die Bühne. Péter vertrat die eher klassische Küche mit 3 Vorspeisen, einer Suppe und 3 Fleischvariationen, die im Josper-Grill zubereitet wurden. Dazu gehörten Entenleber-Ganache mit Quitte, Tokajer Aszú-Gelee, Johannisbeerreis in einem Gebäckkorb. Ffrittierte Rinderzunge geschichtet mit Spargel, geschäumter Zungensahne, Schwarzbrot, frischem Meerrettich, Erbsensprossen und Angus-Ministeak, flambierten Paprikaschoten, Gemüsequichel und Angus-Demi-Glace.  

Attila hingegen konzentrierte sich auf die Aromen des Fernen Ostens und verwöhnte die Geschmacksnerven mit mehreren vegetarischen und Fischgerichten. Auf der Speisekarte standen zum Beispiel Tomatenessenz mit Pinienkern-Basilikum-Ravioli, spanischer Kardamom-Karottentartar und Thunfisch-Lollipop. Nasi Goreng und eine pikante Krume in Kabeljau-Rückenstück, mit Kartoffelgratin, Safran-Espuma, Honig-Julienne-Gemüse.  

Foto: Andrea Reményik

Französische Köstlichkeiten und ungarische Melodien

Für den süßen Abschluss sorgt Varga Klauda, die Konditorei Toskana und Martin Bárdy, Chefkonditor des mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Rumour. Die Desserts umfassten sowohl französisch als auch ungarisch inspiriertes Gebäck wie Himbeer-Mille Feuille und ein neu interpretiertes Esterházy. Der professionelle Service wurde durch die koordinierte Arbeit von fast 20 Mitarbeitern in der Küche und 15 im Außendienst unterstützt.  

Martin Bárdy und Klaudia Varga

Nach dem Essen unterhielten Zoltán Széles und die Kvin Operett-Truppe das Publikum mit echten ungarischen Klassikern und in traditionellen ungarischen Kostümen.  

Die Veranstaltung endete mit einem informellen Gespräch und einer Erkundung des Schlosses und seines 2,5 Hektar großen alten Waldparks.  

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