Zu Beginn meiner Kindheit stellte ich mir vor, dass ich das Brot hatte und das war's. Das Brötchen auch Brot, nur komische Form, die Zsömle ist auch Brot, man kann einfach den Pariser hineinstecken. Erst viel später habe ich gemerkt, dass sich hinter einem anderen Aussehen oft ein anderer Teig verbirgt. Als ich das endlich überwunden hatte, kamen die fremden Genüsse des Croissant, a ciabatta, a Burgerbrötchen, und die löchrige Delikatesse, das Bagel.
In der Geschichte wird der Bajgiel erstmals 1610 in Krakau erwähnt, und zwar in einer Sammlung von „Gemeinschaftsregeln”, in der es heißt, dass es sich um ein Gebäck handelt, das Frauen mit Kindern geschenkt wird. Viele kulinarische Historiker behaupten jedoch, dass diese runde Delikatesse ein Nachkomme des arabischen ka'ak oder kahqa sein könnte und dass seine Ursprünge bis ins 13. Ich habe die ka'ak nachgeschlagen, die alajka ist ähnlich, aber die Därme sind hart gebacken, während die Bageles bleibt weich.
Das handgeformte Gebäck aus Kelteig hat seinen Ursprung in den jüdischen Gemeinden Polens und verbreitete sich dort und später in den Vereinigten Staaten, insbesondere in den großen Städten mit vielen jüdischen Gemeinden.

Dieses Gebäck kann natürlich auch alleine gegessen werden, aber es ist perfekt Sandwich-FondsEs gibt sie in unzähligen Geschmackskombinationen. Die klassischste New Yorker Version ist die mit FrischkäseLachsos. Die regionalen Unterschiede beziehen sich nicht nur auf die Füllung, sondern auch auf die Zubereitungsart. Im Allgemeinen werden alle Sorten vor dem Backen kurz in kochendes Wasser gelegt, aber in New York werden sie in gesalzenes Wasser und in Montreal in mit Honig gesüßtes Wasser gelegt. In den meisten Orten wird er mit Hefe gebacken, aber an der Ostküste der USA wird er - und das ist weltweit einzigartig - mit Sauerteig gebacken. Man könnte eine tolle Infografik über Bagels erstellen, so viele verschiedene Klassifizierungen und Zubereitungsarten gibt es. Noch ein interessanter Fakt: Überall auf der Welt werden sie für die Füllung waagerecht halbiert (zugegeben, das erscheint mir logisch), aber in St. Louis werden sie senkrecht geschnitten... Es gibt sie inzwischen an vielen Orten zu kaufen, aber ich denke, die beste Art, sie zuzubereiten - wenn man sich nicht mit dem Backen abmüht - ist, sie tiefgekühlt zu kaufen und zu Hause zu backen. Vielleicht haben Sie ja Frischkäse zu Hause, dann müssen Sie nur noch Lachs besorgen, und schon haben Sie ein möglichst authentisches Erlebnis.



















