Wenn es um die britische Gastronomie geht, lächeln viele Menschen nachsichtig, weil sie das Essen der Inselnation langweilig und geschmacklos finden. Dass daran etwas dran ist, liegt zu einem nicht geringen Teil an den beiden Weltkriegen und den damit einhergehenden Spar- und Rationierungssystemen. Davon erzähle ich Ihnen ein andermal mehr, aber jetzt verrate ich Ihnen, welcher britische Klassiker selbst in den blutigsten Zeiten erhältlich war, weil die britische Regierung persönlich für die Lieferung verantwortlich war. Das ist der berühmte Fisch und Chips, oder auf Englisch, die Kombination aus gebratenem Fisch und Pommes frites.
Das Lustige ist, dass dieser britische Klassiker alles andere als britisch ist. Das Genre des in Pfannkuchenteig getauchten und in heißem Öl frittierten Fischs wurde von sephardischen jüdischen Einwanderern um das 16. Jahrhundert aus Spanien mitgebracht. Jahrhundert aus Spanien mitgebracht. Schnell wurde es zu einer beliebten Delikatesse, die Charles Dickens 1838 in Oliver Twist erwähnte.

Wir wissen, dass die Chips Woher kommt es? Aus Peru, natürlich. Sie begannen in den 1850er Jahren mit dem gemeinsamen Verkauf, als die beiden eine gemeinsame Karriere starteten, in der die englische Arbeiterklasse eine aktive Rolle spielte.

Für diejenigen, die es zu Hause zubereiten möchten, ist es kein Hexenwerk. Die Kartoffeln, pardon, Chips Die Dicke variiert von Land zu Land, die klassische britische Version ist etwas dicker als die amerikanischen Chips, die wir aus der Tüte knuspern, eher wie Steak und Kartoffeln.
Auch beim Pfannkuchenteig gibt es viel Spielraum für Kreativität: Die Briten und Iren verwenden einfaches Mehl und Wasser, während andere das Wasser durch Milch oder Bier ersetzen, wodurch der Fisch eine schöne goldbraune Farbe erhält.
Und aus welcher Art von Fisch wird er hergestellt? Die Briten essen am liebsten Kabeljau verschiedener Arten, können aber gebacken werden hekkvon, Flunderund etwa zwanzig andere Fische, die für jeden Geldbeutel geeignet sind. Die Australier haben eine Hai-Variante... das nur nebenbei. Wir haben die Zahn eignet sich hervorragend dafür, zumal dieser Fisch auch eine schöne Haut hat. Man braucht ihn nicht zu häuten, keine Mühe, man taucht einfach ein schönes Stück Filet in den Teig und backt es. Oh, und ein kleiner Tipp: Der einzige Weg, authentisch zu sein, ist, ihn in Zeitungspapier oder einfachem Papier zu servieren...




















