Natürlich ist der Kochkessel nicht die einzige Kochstelle im Freien, aber in den Sommerferien wird wohl kaum ein Hobbykoch auf das Kochen verzichten. Kein Wunder also, dass bei den Kochwettbewerben der Hobbyköche die meisten Gerichte im Kochtopf zubereitet werden. Aber ich möchte nicht über die Kochwettbewerbe selbst sprechen, sondern einige Gedanken zu einer kürzlich stattgefundenen Veranstaltung mitteilen.

II. St. Hubertus-Kochwettbewerb
Ich habe das Privileg, Jurypräsident dieses groß angelegten, gut gelaunten und völlig amateurhaften Wettbewerbs zu sein, der nun hoffentlich jährlich von der SHE Kaposvár und dem Verband der Komitatsfischereivereine organisiert wird. Für das nächste Jahr ist geplant, nur Fischgerichte zuzulassen, aber dieses Jahr gab es alle Arten von Gerichten. Die Wertung ist komplex und gewichtet. Präsentation, Textur, Geschmack und Würze werden separat bewertet. Für mich ist es ein Pluspunkt, wenn das Gericht mit Kräutern zubereitet ist. Aber jetzt machen wir mal eine Pause vom eigentlichen Wettbewerb.

Was wird bei den Kochwettbewerben gekocht?
Der Topf enthält in der Regel eine Art Eintopf. Man kann dies als einen traditionalistischen Ansatz betrachten, aber es ist nicht ermutigend, dass der Kessel im Allgemeinen nicht verwendet wird. Meiner Meinung nach kommt die Wärme einer Gasflasche bei weitem nicht an die Umgebungswärme von Holz heran. Vielleicht ist das sogar einer der kleineren Mängel. Der größte Vorteil des Kessels ist, dass man eine gleichmäßige Hitze über fast die gesamte Fläche erzeugen kann und damit unter anderem die wichtigste Geschmackszutat in Eintöpfen nutzen kann: den Eintopf.

Kein Koks, sondern Holzkohle
Das Fett ist eigentlich eine wesentliche Geschmacksbombe. Wir sprechen hier von einer Mischung aus trockenen Zutaten, Gewürzen, Fleischkrümeln und breiigen Gemüsefasern in der Brühe, die mit Fett angebraten wird - im Falle eines Eintopfs. Lassen Sie sich von der Farbe und der Konsistenz des Eintopfs nicht beunruhigen, denn er wird während des letzten Aufgusses schön in die Brühe eingerollt. Wenn die Hauptsünde gegen den Eintopf darin besteht, dass die Köche den Eintopf nicht schrittweise anbraten und dünn köcheln lassen (sondern in einem einzigen Topf kochen), wird kein Eintopf entstehen. Wichtig! Schützen„ Sie Ihr Essen nicht vor der Kosmolisierung durch Zugabe von überschüssigem Fett! Ja, bleiben Sie am Topf, rühren Sie, bewegen Sie das Essen, passen Sie auf! Kochen Sie, legen Sie das Essen nicht nur hinein! Bratensoße ist kein Fett.

Fisch ist eine andere Sache
Wir sprechen von Fisch aus dem Kessel, und es ist wirklich egal, ob er aus Baja, der Theiß, der Donau oder sonst woher kommt. Als einigermaßen sachkundiger und anspruchsvoller Kritiker habe ich eine andere Meinung über die Fischsuppe, die mir vorgesetzt wird. Das Wichtigste ist natürlich der Geschmack. In unserer Alltagsküche ist das so weit, wie wir erwarten, aber wir müssen noch weiter gehen! Glauben Sie mir, wenn ich sage, dass die Präsentation, die Textur, die Aufmerksamkeit für die Zutaten, die Temperatur, all das einen großen Einfluss auf das Geschmackserlebnis hat, ganz zu schweigen von dem uralten Gefühl der Gemeinschaft, das sich beim gemeinsamen Essen einstellt. Der Chowder (egal welcher Art) sollte heiß sein, der Saft sollte gleichmäßig und seidig sein, die Filets sollten federnd und nicht zerkocht sein, die Farbe sollte ein auffallendes, leuchtendes Rot sein, wie die Eintöpfe das meiste davon, weil es ein Paprikagericht ist.

Nur zu!
Beim letztjährigen St.-Hubertus-Kochwettbewerb habe ich viel Zeit damit verbracht, mit den Teams zu sprechen und zu versuchen, ihnen mehr Tipps zum Kochen zu geben. Mir ist aufgefallen, dass sich die Qualität der Speisen für den diesjährigen Wettbewerb deutlich verbessert hat, so dass die Teams neben den ersten drei Plätzen auch verdientermaßen mit Sonderpreisen belohnt wurden.

Ich möchte jeden Koch dazu ermutigen, so oft wie möglich zu kochen (mit guten Zutaten), wobei nicht unbedingt das Rezept geändert, sondern mit Technologien experimentiert wird.

Das Wichtigste ist, so oft wie möglich mit Freunden zu kochen, als Gemeinschaftserlebnis. Je mehr Sie kochen, desto besser wird es, und Sie können gerne an Amateur-Kochwettbewerben teilnehmen!#
-Pupa-



















